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Smartes Lehren

Kostenfreies Webinar zum Thema NotebookLM und Google Gemini für Lehre, Ausbildung und Schule

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Dieses Event liegt bereits in der Vergangenheit

Der Einsatz von KI ist weit mehr als einfaches „Chatten“. Je nach Zielsetzung bietet die aktuelle KI-Landschaft (Stand 2026) spezialisierte Modi:

  • Gemini Canvas: Eine digitale Leinwand für die schrittweise Erstellung und Bearbeitung von Texten oder Code. Ideal für die Ausarbeitung von Lehrplänen oder Blogartikeln.
  • Deep Research: Ein KI-Recherche-Agent, der selbstständig komplexe Pläne erstellt, hunderte Quellen (Web, Gmail, Drive) durchsucht und strukturierte Berichte inklusive Quellenangaben liefert.
  • Lernhilfe (LearnLM): Ein interaktiver Tutor, der komplexe Bildungsinhalte pädagogisch sinnvoll aufbereitet, Quizze erstellt und Wissenslücken schließt.
  • Gems: Benutzerdefinierte Versionen von Gemini, die als „Experten-Vorlagen“ für wiederkehrende Aufgaben fungieren (z. B. ein Gem als Gutachter für Bachelorarbeiten).

Prof. Gronert betonte, dass der Mehrwert der KI mit der Qualität der Kommunikation steht und fällt:

  1. Expertenrolle definieren: Starte jeden Prompt mit einer klaren Identität (z. B. „Du bist ein erfahrener Dozent für...“).
  2. Menschliche Fachexpertise ist Pflicht: Nutze die KI als Berater, aber prüfe Ergebnisse immer kritisch. KI-Systeme sind Statistik-Tools und können halluzinieren, um dem Nutzer zu gefallen.
  3. Iterative Optimierung: Gebe dich nicht mit dem ersten Ergebnis zufrieden. Lasse die KI ihre eigenen Vorschläge kritisch hinterfragen und verbessern.
  4. Workflow-Beispiel (Lehrpläne): Dateien hochladen → ersten Vorschlag generieren → mit eigener Expertise prüfen → von KI-Experten optimieren lassen.

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung von NotebookLM. Im Gegensatz zu herkömmlichen Chatbots arbeitet dieses Tool ausschließlich auf Basis der vom Nutzer bereitgestellten Quellen (PDFs, YouTube-Videos, Audio-Dateien):

  • Audio/Video Overview: Die KI generiert fiktive Experten-Gespräche (Podcasts) oder animierte Sequenzen, die komplexe Dokumente zusammenfassen.
  • Strukturierung: Automatisches Erstellen von Mindmaps, Zeitleisten, Glossaren oder interaktiven Lern-Quizzen aus den hochgeladenen Materialien.

Beim Einsatz von KI im Bildungs- und Unternehmensumfeld müssen klare Regeln beachtet werden:

  • Transparenz: Nutzer müssen informiert werden, wenn sie mit einer KI kommunizieren (Kennzeichnungspflicht gemäß AI Act).
  • Datenschutz: Personenbezogene Daten benötigen eine Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO) und oft einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Anbieter.
  • Menschliche Kontrolle: Automatisierte Einzelfallentscheidungen durch die KI sind ohne menschliche Letztentscheidung untersagt.

Zu guter Letzt!

Fazit & Linktipps

Die KI bietet enorme Chancen zur Zeitersparnis. Prof. Gronert empfiehlt, Tools im Arbeitskontext immer vom Arbeitgeber freigeben zu lassen und für Schulen/Hochschulen die speziellen Education-Programme (z. B. von Google) zu nutzen.

Weiterführende Links:

More info

Prof. Thomas Gronert

Professor für Digital Film Design Animation/VFX