Medientechnik

Das Studium der Medientechnik bildet dich als Medieningenieur:in aus. Du lernst neben den Grundlagen von Elektronik und Informatik, den Umgang mit Produktionssoftware für Druck, Audio- und Videoproduktionen sowie mit Kameras und Tontechnik. Es gibt einen gestalterischen Anteil, der Schwerpunkt liegt aber bei der technischen Umsetzung.

Steckbrief

Verwandte Studiengänge:

Film und Fernsehen, Medienproduktion

Mögliche Berufsfelder:

TV-Sender, Kinoproduktion, Printindustrie, Werbebranche, Unternehmenskommunikation, Beratung

Ausbildungstyp:

Bachelor- und/oder Masterstudiengang

Geforderte Skills:

Technisches Verständnis
Kreativität
Computerkompetenz
Mathematik

Im Studium erwarten dich unter anderem diese Inhalte

Grundlagen der Mathematik und Naturwissenschaften aka “Dem Ingenieur ist nichts zu schwör”

Du näherst dich im Studium den Medien von der Seite der Technik. Und deren Sprache ist die Mathematik. Ton- und Kameratechnik hat viel mit Elektronik und Physik - genauer: mit Optik und Akustik - zu tun, Drucktechnik zum Teil auch mit der Chemie von Farben. Mathe und Naturwissenschaften bilden somit das theoretische Fundament deines weiteren Studiums.

Grundlagen der Gestaltung und Medienkultur aka “Kenne dein Umfeld”

In der Medienbranche hast du auch als Ingenieur:in Teil am kreativen Prozess und der künstlerisch-kulturellen Seite der Medien. Grundwissen über die Medienlandschaft ist nötig, um dein Arbeitsumfeld und die Bedürfnisse von anderen Bereichen der Medienproduktion zu verstehen. Wissen über Design und künstlerische Gestaltungsregeln helfen dir, eigene Medienprojekte ansprechend umzusetzen.

Betriebswirtschaft, Projektmanagment und Medienrecht aka “There's No Business Like Show Business”

Ein weiterer wichtiger Bereich in deinem Studium ist Wirtschaft und Recht. Du lernst die Grundlagen, um die Kosten von Medienprojekten zu berechnen und um ihre Umsetzung zu planen und zu begleiten. Und weil bei der Arbeit mit Kreativen unter anderem das Urheberrecht eine wichtige Rolle spielt, musst du auch darüber ein paar Dinge wissen.

Praktikum aka “Mach dir die Hände schmutzig”

Die Medientechnik-Studiengänge haben einen hohen praktischen Anteil. Medien entstehen nun mal nicht nur am Reißbrett. Du willst nicht nur verstehen, wie eine Medientechnik in der Theorie funktioniert, du willst sie auch selbst bedienen können. Darum sind im Studienplan praktische Seminare aber zum Teil auch ganze Praxissemester mit Pflichtpraktika in Betrieben enthalten.

Spezialisierung aka “Das kannst nur du”

Du wirst in diesem Studium nicht alles ein bisschen lernen, sondern dich gegen Ende immer stärker in einem Bereich spezialisieren. Vielleicht möchtest du mehr mit Kameras arbeiten oder du interessierst dich für Programmiertechniken, Computergrafik, Animation oder Tonverfahren. Willst du mehr in Richtung Mediendesign oder Medieninformatik? Wenn du vor dem Studium einen Blick ins Vorlesungsverzeichnis wirfst, kannst du sehen, welche Möglichkeiten auf dich warten.