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Computerspiel­wissenschaft

Hier setzt du dich mit Computerspielen theoretisch auseinander und lernst gleichzeitig alles, was du brauchst, um selbst ein Spiel zu entwickeln – also auch Programmiersprachen und -tools. Anschließend kannst du in der boomenden Spieleindustrie oder in Unternehmen und Kultureinrichtungen arbeiten.

Steckbrief

Verwandte Studiengänge:

(Angewandte) Informatik, (Angewandte) Medienwissenschaften, Game Design, Interaktive Medien

Ausbildungstyp:

Masterstudiengang, M.A. (Master of Arts) oder M.Sc. (Maser of Science)

Mögliche Berufsfelder:

Spieleindustrie, Softwareentwicklung, Beratung für Gamifizierung oder digitale Lernspiele, Wissenschaft

Geforderte Skills:

Belastbarkeit
Kommunikationsstärke
Kreativität
Organisation
Teamwork
Technisches Verständnis

Studium im Überblick

Tutorial

Die meisten Master-Studierenden in Bayreuth kennen sich entweder in den Medienwissenschaften oder in der Informatik aus. Deswegen gibt es so eine Art 0. Semester, in dem du Kenntnisse im jeweils anderen Bereich aufholen kannst. Hier lernst du die Grundlagen von Game Studies, Medienanalyse und Game Design. In der Informatik besuchst du eine Einführung und lernst die Grundlagen von Java und C# für die Unity Engine.

Klasse wählen

Du kannst eine von vier Spezialisierungen wählen: Medienwissenschaftler:in, Spieleentwickler:in, Spieleprogrammierer:in und Informatiker:in. Dadurch kannst du bestimmte Themen vertiefen und zum Beispiel nacheinander Module belegen, in denen du dein eigenes Spiel von der ersten Skizze bis zum Prototypen entwickelst. Oder du kannst dich gezielt auf eine Promotion vorbereiten. Du darfst aber keinen Bereich des Studiengangs ganz „abwählen“.

Das Inventar

Viele Module sehen vor, dass du dein theoretisches Wissen in praktischen Projekten anwendest. Dabei entwickelst du im Team mit deinen Kommiliton:innen zum Beispiel eine Spielidee oder programmierst einen Prototypen. Im Laufe deines Studiums kannst du einige hundert Arbeitsstunden in diese Projekte stecken. Gleichzeitig sammelst du dadurch aber auch Arbeitsproben für deine Mappe. Die brauchst du, wenn du dich für einen Job in der Spieleindustrie bewerben möchtest.

Nebenquests

Das so genannte Studium Generale bedeutet, dass du Kurse aus beliebigen anderen Fächern besuchst, um deinen Horizont zu erweitern, dafür aber keine Leistungspunkte bekommst. So ähnlich funktioniert das Ludium Generale: Du holst dir in den Veranstaltungen anderer Studiengänge Ideen für neue Spielkonzepte. Oder du gehst ins Gründerzentrum und bereitest deinen Traum von einem eigenen Entwicklerstudio vor.