Digital Entrepreneurship

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Kurzgesagt

In Digital Entrepreneurship-Studiengängen lernst du die Techniken, Methoden und Hintergründe zu allem, was sich mit Gründung, Startups und digitalem Business beschäftigt. Masterstudiengänge stehen dir nur als Bachelor-Absolvent:in offen, bieten dir aber eine umfassende Chance zur Spezialisierung.

Übersicht
Steckbrief

Verwandt: Marketing Management Marketing Manager:in

Ausbildungstyp: Master

Mögliche Berufsfelder: Startups, Investmentfirmen, Beratungsagenturen

Geforderte Skills:

Belastbarkeit
Kommunikationsstärke
Kreativität
Organisation
Teamwork
Technisches Verständnis
Überblick

Was ist Digital Entrepreneurship?

Du...
  • ... beschäftigst dich mit der Entstehung von Startups
  • ... weißt, wie digitale Unternehmen gegründet werden
  • ... kannst Innovation in un-digitale Unternehmen bringen

Entrepreneurship” lässt sich grob als "Unternehmertum” übersetzen. Es ist also eine Mischung aus praktischem Business-Wissen, wie man es teilweise auch in der klassischen Betriebswirtschaftslehre findet, und einem Mindset, das man auf deutsch vielleicht "Gründer” oder "Geschäftssinn” nennen könnte. Zusammen mit dem "Digital” geht es in Studiengängen Digital Entrepreneurship also darum, wie Unternehmen im Internet oder mithilfe digitaler Technologien gegründet werden, wie sie erfolgreich sein können und wie nicht-digitale Unternehmen notwendige Veränderungen angehen können.

Ein besonderer Fokus liegt dabei oft auf Startups, also kleinen, neuen Firmen, und ihren besonderen Methoden, Strategien und Herausforderungen.

Personal Fit

Passt der Studiengang Digital Entrepreneurship zu dir?

Vorkenntnisse

Ein Must-Have für den Master ist, natürlich, ein Bachelor-Abschluss. In manchen Studiengängen ist ein Bachelor aus einem verwandten Fach (zum Beispiel BWL, Management oder Ähnliches) Voraussetzung, in anderen kann man sich auch mit anderen Fächern bewerben. Gute Englischkenntnisse (mindestens Level B2) musst du meistens auch nachweisen.

Offenheit

Unabhängig von dieser offiziellen Zugangsberechtigung solltest du aber auch ein Interesse für modernes Unternehmertum, eine Faszination für digitale Technologien und eine grundsätzliche Offenheit für die Themen Gründung und Startup mitbringen. Auch wenn am Ende des Masters nicht unbedingt eine Gründung stehen muss, wenn du Gründer:innen und Startups von vorneherein doof findest, ist das vermutlich nicht der richtige Studiengang für dich.

Perspektiven

Was macht man dann mit Digital Entrepreneurship?

Selbst ein Startup gründen, na klar! Naja, ganz so klar ist das ja nicht. Aber das Studium gibt dir einen Fahrplan für die wichtigsten Fragen an die Hand: Hast du eine Möglichkeit, Startkapital zu organisieren? Hast du schon ein Team am Start? Wie ist deine Familiensituation? Bist du dir über die Risiken im Klaren? Für all diese Fragen bietet dir das Studium das notwendige Handwerkszeug, um Ideen und Produkte besser einschätzen und dann erfolgreicher in Form eines Startups (aber nicht nur da) umsetzen zu können.

Und wenn du nicht vorhast, selbst zu gründen, hast du dank des Studiums trotzdem einige andere Möglichkeiten:

Weitere Einsatzgebiete

Die Methoden, mit denen Startups arbeiten, sind auch in größeren und etablierten Unternehmen gefragt. Auch sie stehen vor den Herausforderungen der Digitalisierung und viele Firmen in vielen Branchen können deine Expertise gebrauchen. Neben Jobs in Beratungsagenturen oder Investitionsfirmen kommen unter anderem auch Stellen im Bereich Change Management, Projektmanagement oder Innovationsmanagement für dich in Frage: In der Medienbranche und darüber hinaus.

Arbeitsplatz finden

Wo kannst du einen Arbeitsplatz in Bayern finden?

Auf der XPLR:Media Map findest du einen Überblick über Medienunternehmen in Bayern.

Details

Wie sieht der Studiengang Digital Entrepreneurship aus?

Da es sich bei den bayerischen Digital Entrepreneurship-Studiengängen um Masterstudiengänge handelt, wirst du normalerweise mit Vorwissen aus einem BWL-, Wirtschaftsinformatik- oder Management-Bachelor starten. Das Wissen daraus wirst du vertiefen und durch spezielleres (Fach-) Wissen zu digitalen Geschäftsmodellen, Geschäftsmethoden und digitalen Technologien ergänzen.

Die meisten Studiengänge in Digital Entrepreneurship enthalten außerdem große praktische Teile, in denen du zum Beispiel ganz konkret auf die Gründung eines eigenen Startups vorbereitet wirst. Meistens findet diese Praxis in Form von Projektarbeit statt. Vorsicht: Das genaue Verhältnis von Theorie und Praxis kann sich je nach Studienort unterscheiden. Informiere dich also vorher, wie das bei deiner Wunsch-Uni genau aussieht!

Unabhängig vom Praxisanteil wirst du zum Ende des Masters aber natürlich eine Masterarbeit schreiben.

Ablauf

Studium im Überblick

Erfolgreich startuppen

Kein Studium der Welt kann garantieren, dass ihr am Ende eine hundertprozentige Trefferquote bei Produkt- und Business Ideen habt. Mit zahlreichen Methoden, zum Beispiel aus dem Bereich Design Thinking, kann man aber versuchen, seine Quote zu erhöhen und weniger erfolgreiche Ideen schnell zu erkennen. Diese Methoden lernst du hier.

Der neue heiße Sch***

Nicht jede Innovation oder jede Entrepreneurship ist technologiegetrieben (oder muss technologiegetrieben sein). Trotzdem wird „Startup” oft mit neuen Technologien wie AI oder Virtual Reality assoziiert. Und die neuen digitalen Möglichkeiten bieten ja auch viele neue Chancen. Welche das sein könnten, darum geht es hier.

How to get in trouble

Wer im Internet arbeitet, sollte Grundkenntnisse zu Datenschutzgesetzen und Intellectual Property haben, wer eine Firma gründet sollte zumindest schon mal was von den entsprechenden Gesetzen und Regeln gehört haben. Die Kenntnisse werden dir im Studiengang Digital Entrepreneurship ebenfalls in verschiedenen Ausprägungen vermittelt.

Same But Different

Was ist der Unterschied zu anderen Studiengängen?

Digital Entrepreneurship legt den Fokus auf Innovation und die Ausbildung unternehmerischen Wissens im Bezug auf neue Technologien und relevante Entwicklungen im Markt. Es geht ganz praktisch darum, was in der freien Marktwirtschaft gebraucht wird und was funktioniert. Etablierte Strategien werden hinterfragt und neue werden praxisorientiert untersucht.

Während sich andere Business-Studiengänge vor allem auf diese etablierten Best Practices konzentrieren, bedeutet Entrepreneurship in erster Linie, den Blick nach vorne zu richten und das Handwerkszeug zu erlernen, um Innovation umzusetzen und neue Ideen eben auch praktikabel zu machen.

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