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Round Table „Future Skills in AR, VR & MR“

 

Die Zukunft der Ausbildung in AR, VR & MR

Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Teilnehmer:innen des Round Tables Future Skills in AR, VR & MR:

  • Verfügbarkeit, Distribution & Hardware: Wie sorgen wir für die Verfügbarkeit der richtigen Technik? Wie mit Lieferengpässen umgehen?
  • Wie akquirieren wir Fachkräfte aus interdisziplinären Bereichen, z.B.: Animation, Film, Machine Learning, Pädagogik, (Computer-)Linguistik?
  • Wie vermitteln wir die richtigen und notwendigen Skills und das Know-How, um qualifizierte Fachkräfte für die Branche auszubilden?
  • Erweiterung von Schnittstellen für Praktikumsplätze: Was braucht es, um effektive Praktikumsplätze umzusetzen?

Am 08. April lud Start into Media die Ausbilder:innen der AR, VR & MR-Branche ein, um Ideen zu sammeln, wie die Ausbildung zukünftig aussehen müsste.

Das sind die Ergebnisse:

 

Aktuelle Herausforderungen der Ausbildung in AR, VR & XR: Aneignungskompetenz aufgrund der rasanten Technologieentwicklung und Verfügbarkeit von Hardware

  • Vermittlung von Future Skills & Know How

Die Studierenden sind durchschnittlich hochmotiviert, aber:

Inhalte aufgrund der sich schnell entwickelnden Technologie variieren. Im Zentrum von der Ausbildung muss das Abbauen der Angst vor neuer Technologie und die Aneignungskompetenz stehen, sodass Studierende in der Lage sind, sich selbstständig neue Technologien zu erarbeiten, denn: Das Studium ist zu kurz, um umfassend gestalterische Fähigkeiten und Kompetenzen in der Nutzung der Hardware zu erwerben, Prototypen zu entwickeln und verschiedene Technologien auszuprobieren. Bestimmte Kompetenzfelder (3D + linear) werden im Studium teilweise nicht vermittelt, zu oft Vermittlung von Teilbereichen. VR-Projekte sind behäbiger als andere Studieninhalte: Sie brauchen Zeit für Konzeption und Umsetzung. Proof of Concept muss deshalb oftmals ohne Hardware gehen.

  • Verfügbarkeit von Hardware

Verfügbarkeit und Liefermöglichkeiten von Hardware in globalen Krisenzeiten ist eher eingeschränkt. Die Hardware ist teuer, unterschiedliche Projekte erfordern unterschiedliche Hardware. Nicht nur die Technologie ist teuer, die Realisierung von Projekten ebenfalls. Da die Technologie recht spezialisiert ist, braucht es gegebenenfalls externe Mentor:innen.

  • Praktikumsplätze für Studierende

Ausbildungsinstitutionen suchen Praktikumsplätze in der Industrie, Es fehlen Schnittstellen zw. Firmen und Unis.

  • XR als Querschnittsthema

XR wird in vielen verschiedenen Branchen (Architektur, Automobil, Bauwesen, Pharma) eingesetzt und es deshalb sehr spezifisch, weil die Schnittstellen der einzelnen Branchen nicht mit jeder XR-Software kompatibel ist. Der Industrie fehlt aber die Vorstellung, dass Absolvent:innen auch ohne Branchenwissen als Expert:innen fungieren können.

 

Chancen: Übersicht über Branchenteilnehmer:innen gewinnen und Technologie-Tauschbörse

  • Vermittlung von Future Skills & Know How

Der Umfang von Projekten in Ausbildungskontexten muss klein genug sein, um Erfolgschancen zu schaffen. Hier z.B. mit Baukastensystemen anfangen zu arbeiten und die Verknüpfung von Technologie und Inhalten vereinfachen. Es sollte lediglich der Prozess und nicht das Produkt benotet werden. Das Zulassen von Scheitern sollte gegeben sein.

  • Erstellung von Technik-und Mentor:innen-Datenbank

Datenbank" Wer hat welche Technik in Bayern? erstellen. Das als gemeinsamen Technik-Pool nutzen und die Hardware teilen. Dann muss nicht mehr so viel gekauft werden und Technik wird nicht nur für ein Projekt genutzt, sondern kann bei Bedarf auch von anderen Institutionen genutzt werden. Ist auch nachhaltig. Zudem eine Datenbank anlegen, in der Expert:innen aus der Branche mit spezifischen Kompetenten gelistet sind. Diese kann man als Mentor:innen in Ausbildungsinstitutionen einsetzen, wenn eine Expertise für ein Projekt benötigt wird. Übersicht über die Kompetenzen, die innerhalb Bayerns vorhanden sind und diese Kompetenzen projektweise verleihen, so muss nicht jede Institution jede Kompetenz inne haben, sondern kann auf Expert:innen zurückgreifen. Das spart die Einarbeitungszeit und gibt Raum für Vernetzung und Inspiration. PotentielleVorlage: Research basiert gibt's hier eine Plattform für Akteure der AR/VR Forschung und Research getriebenen Praxis https://ak-vorarl.gi.de, XR HUB Bavaria macht schon Netzwerktreffen und kann evtl. Daten zusammentragen oder zur Verfügung stellen: https://xrnetwork.xrhub-bavaria.de/en

  • Praktikumsplätze

Anstellung/Recruiting via Industrie-Praktikumsplätze. In Bayern hat das bislang K5-Factory erfolgreich umgesetzt. Hier wurden die Hälfte der Praktikanten-Kosten via BMVI gedeckt: https://www.bmvi.de/DE/Home/home.html.

Wenn man das den Unternehmen schmackhaft macht, bieten sie ggf. vermehrt Praktikumsplätze an. Evtl. besteht auch die Möglichkeit Praktikumsstellen via dem XR HUB Bavaria Netzwerk zu vermitteln. SIM plant eine Medien-Jobbörse für Schüler:innen, Studierende und Junior-Positionen. Evtl. könnte man diese um Praktikumsplätze erweitern

  • Förderung

Die Technologie und das Realisieren von Projekten ist teuer. Aber in Bayern können selbst Studierende eine Förderung beim FFF für ihre Projekte beantragen: https://www.fff-bayern.de/foerderung/foerderbereiche/extended-realities-xr.html

Diese Info muss an Student:innen weitergeben werden. Zusätzliche Förderungen aus anderen Bundesländern nutzen: https://www.moin-filmfoerderung.de/de/ueber_die_filmfoerderung/organisation-und-gremien.php

Neben der Hochschul-Finanzierung auch Firmen, um Förderungen bitten, um Uni-Prototypen auch weiterentwickeln zu können.

Vielen Dank auch unserer Expertin für ihre großartigen Insights!

Insight

Wie bringt man XR in die Medienhäuser?

Speaker

Silke Schmidt

Leiterin XR HUB Bavaria

Wie geht es weiter

 

Start into Media wird

sich der Chancen annehmen und jeder, der Lust hat, kann sich bei Insa (insa.wiese@startintomedia.de) melden, um mit uns gemeinsam das Thema anzugehen.

 

START INTO MEDIA INITIATIVE

2022 wird das Jahr der Round Tables. Das Feedback ist eindeutig: wir brauchen mehr! Und es wird mehr geben, versprochen.

Reviews zu früheren Events

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