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Round Table „Future Skills in Games“

 

Die Zukunft der Ausbildung in Games

Diese und viele weitere Fragen stellten sich die Teilnehmer:innen des Round Tables Future Skills in Games:

  • Wie können Jobs in der Games-Branche attraktiver werden?
  • Wie kann man die Nachwuchsförderung verbessern?
  • Wie wird das Bildungsangebot in Bayern sichtbarer?

Am 18. März lud Start into Media die Ausbilder:innen der Games-Branche ein, um Ideen zu sammeln, wie die Ausbildung zukünftig aussehen müsste.

Das sind die Ergebnisse:

 

Aktuelle Herausforderungen der Ausbildung in Games

  • Akzeptanz für das Thema Games muss in der breiten Gesellschaft geschaffen werden.
  • Bildungsangebot Games muss in Bayern erhöht und sichtbarer kommuniziert werden.
  • Der Nachwuchs muss frühzeitig gefördert werden und zwar am besten bereits in der Schule.

 

 

Aktuelle Chancen: Das Thema Games sichtbar machen und Akzeptanz erzeugen

Allgemein: Den Begriff Game als Kulturtechnik in die Öffentlichkeit bringen! Auf drei Ebenen gibt es Chancen, das Thema Games allgemein sichtbarer zu machen und Akzeptanz zu erzeugen:

  • Politik

Zum Einen muss der Blick der Politik stärker auf die Gaming-Szene als Teil der heutigen Kultur gelenkt werden. Fördertöpfe in den Ministerien sind vorhanden und können durch Kooperationen mit bestehenden Kultureinrichtungen, wie Theater, genutzt werden, um breitere Aufmerksamkeit zu erlangen. Vereinzelt gibt es diese Art von Kooperationen bereits.

  • Schule

Auch an den Schulen kann das Thema Games mit Hilfe von Games-Workshops und Programmierkursen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Langfristig sollte man das Thema im Zusammenhang mit Programmierung altersgerecht und sinnvoll im Lehrplan integrieren. Auch als Vermittlungs-Tool für Wissen ist Gaming dank seiner spielerischen Herangehensweise ein geeignetes Tool. Es gibt bereits jetzt Unterstützung für motivierte Lehrer, um Gaming an Schulen zu bringen, z.B. die Stiftung Spielekultur, die unter anderem auch das technische Setup bereit stellt. Es gibt auch bereits Bestrebungen Unterrichtsmaterialien altersgerecht aufzubereiten und zentralisiert anzubieten. Momentan laufen alle Integrationen in den Schulalltag nur über motivierte Lehrer und hier ist das Problem: Personalknappheit an Schulen.

  • Privat

Mehr Aufmerksamkeit für die Branche als berufliche Perspektive auf der privaten Ebene können Wettbewerbe und Events wie z.B. Game-Festivals erreichen. Mit den richtigen Angeboten, Teilnehmer:innen und Speaker:innen wird das Image der Gaming-Branche nicht nur bei Eltern, sondern auch Politiker:innen verbessert, Diese Veranstaltungen müssen in verschiedenen bayerischen Städten angeboten werden und können z.B. auch die Schwerpunkte der Städte nutzen (Nürnberg eher Brettspiel).

Vielen Dank auch unseren Expert:innen für ihre großartigen Insights!

Insight

«Diversity» in der Games-Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste

Speaker

Maike Thies

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachrichtung Game Design | Zürcher Hochschule der Künste

 

Insight

Start Into GamesFestival – Videospielkultur als Weg in die Games Branche

Speaker

Ulrich Tausend

Medienpädagoge JFF | Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

 

Wie geht es weiter

 

Start into Media wird

sich der Chancen annehmen und jeder, der Lust hat, kann sich bei Insa (insa.wiese@startintomedia.de) melden, um mit uns gemeinsam das Thema anzugehen.

 

START INTO MEDIA INITIATIVE

2022 wird das Jahr der Round Tables. Das Feedback ist eindeutig: wir brauchen mehr! Und es wird mehr geben, versprochen.

Reviews zu früheren Events

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